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Outdoor Yoga in Hartberg: Warum Yoga in der Natur besonders gut tut

  • yoganicolemail
  • vor 6 Tagen
  • 5 Min. Lesezeit
Outdoor  Yoga Hartberg

Der Sommer ist für viele die schönste Zeit des Jahres. Die Tage sind länger, die Natur steht in voller Blüte und es zieht uns nach draußen. Hier in Hartberg und der Steiermark ist das nicht anders.


Gleichzeitig beobachte ich bei mir selbst und bei vielen Teilnehmer:innen etwas Interessantes: Gerade in den Sommermonaten wird der Kalender oft voller statt leerer. Ausflüge, Feste, Urlaube, Gartenarbeit, Unternehmungen mit Familie und Freunden. Man möchte das schöne Wetter nutzen und möglichst viel erleben. Dabei geht manchmal etwas verloren: bewusste Zeit für sich selbst.


Ich liebe den Sommer. Gleichzeitig schätze ich gerade in dieser Jahreszeit jene Momente, in denen nichts geplant werden muss. An manchen Sonntagmorgen bin ich die Erste im Haus, die aufsteht. Ich rolle meine Yogamatte auf der Terrasse aus, atme die frische Morgenluft ein und spüre die noch sanften Sonnenstrahlen auf der Haut.

Nach der Yoga-Praxis bleibe ich oft noch einen Moment sitzen. Mit geschlossenen Augen. Ohne Handy. Ohne Aufgabenliste.


Danach schlendere ich langsam durch den Garten. Ich beobachte die Vögel, die geschäftig zwischen Sträuchern und Bäumen unterwegs sind. Ich freue mich über die Äpfel, die langsam reifen. Manchmal nehme ich Geräusche wahr, die mir im Alltag gar nicht auffallen würden. Genau diese Momente erinnern mich daran, warum ich Yoga im Sommer so gerne draußen praktiziere.

Warum fühlt sich Yoga im Freien anders an?

Wer regelmäßig Zeit im Freien verbringt, kennt dieses Gefühl vielleicht. Nach einem Spaziergang im Wald, einer Wanderung oder einer ruhigen Stunde im Garten fühlt man sich oft anders als nach derselben Zeit in geschlossenen Räumen.


Die Natur lädt uns dazu ein, den Blick schweifen zu lassen, Geräusche wahrzunehmen und den Körper bewusster zu spüren. Beim Yoga im Freien kommen mehrere Dinge zusammen: Bewegung, Atmung, Wahrnehmung und die Umgebung selbst. Das Gras unter den Füßen. Der Wind auf der Haut. Vogelstimmen im Hintergrund. Der Blick in die Weite statt auf eine Wand. All das beeinflusst, wie wir uns fühlen und wie wir unseren Körper wahrnehmen.


Neuroyoga: Was Bewegung im Freien mit dem Nervensystem macht

Im Neuroyoga beschäftigen wir uns unter anderem damit, wie Bewegung, Wahrnehmung und Umgebung zusammenwirken. Ich habe mich in einer eigenen Fortbildung auf dieses Thema spezialisiert, seitdem ist Neuroyoga ein fester Teil meiner Yoga-Stunden.


Unser Gehirn verarbeitet ständig Informationen aus unserer Umwelt. Es registriert, was wir sehen, hören und spüren. Wenn wir den Blick über eine Landschaft schweifen lassen, den Boden unter unseren Füßen wahrnehmen oder bewusst auf Geräusche in der Natur achten, erhält unser Nervensystem andere Informationen als in einem hektischen Alltag zwischen Bildschirm, Verkehr und Termindruck.


Deshalb integriere ich in meine Yoga-Einheiten immer wieder kleine Impulse aus dem Neuroyoga. Sie unterstützen dabei, die eigene Körperwahrnehmung zu schulen und wieder bewusster ins Spüren zu kommen.

Welche Yoga-Praxis passt zu deinem Sommertag?

Nicht jeder Sommertag fühlt sich gleich an. An manchen Tagen tut Bewegung gut. Der Körper möchte mobilisiert werden, die Gelenke wollen bewegt werden und nach vielen Stunden im Sitzen fühlt sich eine Hatha-Yoga-Einheit genau richtig an.


An anderen Tagen sehnen wir uns eher nach Ruhe. Dann kann Yin Yoga ein wunderbarer Ausgleich sein. Die Positionen werden länger gehalten, der Körper darf loslassen und das Nervensystem bekommt die Möglichkeit, einen Gang zurückzuschalten.


Manchmal braucht es sogar noch weniger. Yoga Nidra, eine geführte Tiefenentspannung, kann besonders an heißen Sommertagen eine wohltuende Möglichkeit sein, bewusst zu regenerieren und neue Klarheit zu gewinnen.


Für mich gehört genau diese Vielfalt zum Yoga dazu. Nicht jeden Tag das Gleiche zu tun, sondern wahrzunehmen, was Körper und Geist gerade brauchen. Diese Verabredungen mit dir selbst sind kein zusätzlicher Punkt auf der Liste. Sie sind eine bewusste Pause mitten im Sommer, abseits von Freizeitstress und Programm.


Outdoor Yoga in Hartberg und Umgebung

Wer Yoga gerne einmal unter freiem Himmel erleben möchte, hat in diesem Sommer mehrere Möglichkeiten dazu.


Ob im Schlosspark Hartberg, auf der Glatzl-Trahüttenalm oder bei dir zuhause im Garten: Outdoor Yoga verbindet Bewegung, Natur und bewusste Auszeiten vom Alltag.


Yoga im Schlosspark Hartberg

Im August finden an fünf Montagabenden Yoga-Einheiten auf der Wiese im Schlosspark Hartberg statt. Jeder Abend hat einen eigenen Schwerpunkt, von achtsamer Bewegung bis zu tiefer Entspannung.


Historisches Schloss im Schlosspark Hartberg, Veranstaltungsort für Yoga im Grünen
Schloss Hartberg

Die Termine im Überblick:

  • Montag, 2.August: Hatha Yoga & Atemmeditation, bewegen, atmen, zur Ruhe finden

  • Montag, 10. August: Von Hatha Yoga zu Yin Yoga, achtsam bewegen, im Abend ankommen

  • Montag, 17. August: Von Yin Yoga zu Hatha Yoga, aus der Stille in die Bewegung

  • Montag, 24. August: Gelenkmobilisation & Yoga Nidra, sanft lösen, tief loslassen

  • Montag, 31. August: Hatha Yoga soft, sanft mobilisieren, mühelos ins Gleichgewicht finden


Uhrzeit: 18:00 - 19:00 Uhr

Kosten: 15 Euro pro Einheit

Anmeldung: 0664 261 84 30

Bei Regen entfällt die Einheit.


Die ruhige Atmosphäre im Park lädt dazu ein, den Tag bewusst ausklingen zu lassen und Yoga in einer besonderen Umgebung zu erleben.


Yoga auf der Glatzl-Trahüttenalm


Kühe auf der Glatzl-Trahüttenalm mit Blick über die Landschaft der Oststeiermark

Gemeinsam mit drei Yoga-Kolleginnen biete ich im Sommer an ausgewählten Tagen an den Wochenenden Morgenyoga auf der Glatzl-Trahüttenalm an. Umgeben von Wiesen, Wald und frischer Bergluft entsteht ein Rahmen, der ganz von selbst dazu einlädt, langsamer zu werden und den Moment bewusster wahrzunehmen.


Meine Termine: 2., 23. und 30. August, jeweils von 9 bis 10 Uhr

Kosten: 19 Euro

Mautgebühr: 4 Euro

Keine Anmeldung nötig.

Bei Regen entfällt die Einheit.


Die Kombination aus Bewegung, Atmung und der Weite der Landschaft macht jede Einheit zu etwas Besonderem.



Garten-Yoga in Grafendorf

Eine Idee, die schon lange in mir schlummert, wird diesen Sommer Wirklichkeit.

Du möchtest Yoga üben, ganz unkompliziert und ohne irgendwo hinfahren zu müssen? Dann komme ich zu dir.


Ob alleine, mit einer Freundin oder in einer kleinen Gruppe: wir praktizieren gemeinsam in deinem Garten. Ruhig, persönlich, abgestimmt auf das, was du gerade brauchst. Hatha Yoga, Yin Yoga oder sanfte Einheiten rund um Entspannung und Nervensystem. Auch für Anfängerinnen geeignet.


Individuell vereinbarte Termine. Melde dich gerne bei mir.

Sommer erleben und gleichzeitig zur Ruhe kommen

Der Sommer lädt uns dazu ein, draußen zu sein, Neues zu entdecken und die Natur zu genießen. Vielleicht braucht es dafür nicht immer die nächste Aktivität. Manchmal reicht es, die Yogamatte auszurollen, bewusst durchzuatmen und wahrzunehmen, was bereits da ist.


Das Gefühl von Gras unter den Füßen.

Die Wärme der Sonne auf der Haut.

Den Blick in den Himmel.

Oder einfach die Erkenntnis, dass eine Stunde Yoga in der Natur manchmal mehr Erholung schenken kann als ein voller Terminkalender.


Ich freue mich, wenn wir uns diesen Sommer im Schlosspark in Hartberg, auf der Glatzl-Trahüttenalm oder bei einer Yoga-Einheit in deinem Garten begegnen.


Einatmen. Ausatmen. Bis bald auf der Matte!

Deine Nicole


Yoga mit Nicole

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